Phrasenmäher

PHRASENMÄHER

Freitag, 6. Juli, 19:30 Uhr

Phrasenmäher in Zeitraffer

Die Vorgeschichte

Phrasenmäher gründeten sich Ende 2003 in Hamburg. Es war der Startschuss für alles, was noch folgen sollte. Das gemeinsame Interesse an verschiedenen Musikstilen, deutschen Texten und Entertainment waren das Markenzeichen der Band - die Zielstrebigkeit damals eher noch nicht. Aber alles, was groß werden soll, braucht halt eine Vorgeschichte.

Der Start - Das Jahr 2008

Den drei Musikern wurde klar, dass zu einer richtigen Band mehr als fünf bis zehn Auftritte pro Jahr gehörten. So begannen sie, durchs Land zu fahren, Konzerte zu spielen und sich die richtigen Partner zu suchen. Mit flowfish.records war schnell eine Plattenfirma gefunden und Hildesheim wurde zur neuen Bandheimat.

Phrasenmäher begannen von nun an unzählige Konzerte auf diversen Instrumenten in den unterschiedlichsten Auftrittssituationen zu spielen. Außerdem begaben sich die drei ins Studio und begannen das Demoalbum "Ode an die Leude" einzuspielen (VÖ: 09/2008). Auch das erste Musikvideo der Band ("Vater") wurde gedreht.
Contestsiege, Publikumspreise und die Förderung durch die Initiative Musik rundeten das Jahr für die Band erfolgreich ab.

Der richtige Start - Das Jahr 2009

Das Jahr 2008 brachte für Phrasenmäher einiges ins Rollen, führte letztendlich aber auch zu großen Veränderungen. Der Zeitaufwand wurde für Schlagzeuger und Bandgründungsmitglied Tom zu groß, so dass er die Band verließ. Martin Renner wurde zum neuen Schlagzeuger erkoren - und das Projekt Phrasenmäher so richtig gestartet.

Bei zahlreichen Clubkonzerten und Festivalauftritten wuchs die Band in der neuen Besetzung schnell zusammen, feilte an den Arangements und neuen Songs. Auch die Medienpräsenz stieg stetig. Zum Jahresende war es so auch eine CD-Vorstellung mit Band-Interview auf der SWR-Jugendwelle DASDING, die den nächsten Schritt in der Geschichte von Phrasenmäher einläutete:
Andreas "Bär" Läsker, der Manager der Fantastischen Vier, hörte am Autoradio zu und war sofort begeistert. Bär schrieb der Band eine Mail, die Band fuhr nach Stuttgart, Bär nach Hildesheim, die Band wieder nach Stuttgart! Man lernte sich kennen und bschloss letztendlich, dass man ab dem kommenden Jahr unglaublich gerne zusammen arbeiten würde.
Klingt kitschig, war aber so.

Außerdem erhielt die Band zum Jahresende erneut eine Förderung der Initiative Musik. Der Jahresausklang hätte also kaum besser sein können.

Alles anders - Das Jahr 2010

Das Jahr 2010 begann somit an der Seite von neuen und erfahrenen Partnern.
Andreas "Bär" Läsker war nun der Manager von Phrasenmäher und man arbeitete ab jetzt auch mit Four Artists zusammen, einer der erfolgreichsten Booking-Agenturen Deutschlands.
In den DASDING-Hörercharts kletterte "Im Sog der Breitnis" bis auf Platz 2 und mit "Online (hab' ich ein Haus)" folgte die nächste Erfolgssingle der Band. Auf den Festivalbühnen trat man zudem auf einmal neben Größen wie Milow, Ich & Ich und den Fantastischen Vier auf.

Die Band spielte vor tanzenden Teenagern in Stuttgart, sitzenden Mittvierzigern beim Kultursommer in Flensburg und improvisierte vor interessierten Kondern im "Tigerentenclub" der ARD. Es wurde immer deutlicher, dass Phrasenmäher nicht nur im Studio, sondern auch auf der Bühne viele Facetten haben. Das sollte endlich festgehalten werden. In Stuttgart wurde deshalb die erste Phrasenmäher Live-DVD aufgezeichnet, um die Band auf dem kommenden Album sowohl als talentierte Studio- und als mitreißende Live-Band präsentieren zu können.

Mit Gibson konnte im Laufe des Jahres zudem ein sehr renommierter Gitarrenhersteller als Partner der Band gewonnen werden.

Und noch viel mehr - Das Jahr 2011

Anfang 2011 wurde dann endlich das richtige Phrasenmäher-Debütalbum "Sehr verstörte Damen und Herren" inklusive der Live-DVD aus Stuttgart veröffentlicht. Passend dazu ging es mehrere Wochen auf ausgedehnte Clubtour durch Deutschland und "Kurzer Moment" wurde als Single ausgekoppelt.

Für den Festivalsommer wurde zudem noch in Zusammenarbeit mit Erfolgsproduzent Felix Gauder die Single "Sympathie ist der Teufel" aufgenommen. In Anschluss an die Open-Air-Saison (Deutschland, Schweiz) ging es danngleich wieder zwei mal zwei Wochen auf Clubtour durch Deutschland. Der krönende Abschluss des Live-Jahres folgte aber erst noch: Phrasenmäher gingen als Support-Act der Fantastischen Vier zehn Tage lang auf "Für dich immer noch Fanta Sie"-Tour durch Deutschland und Österreich. 2011 spielte die Band somit insgesamt 80 Konzerte.

An sich hätte das sicherlich schon für ein erfolgreiches Jahr gereicht. Aber im Jahr 2011 konnte die Band auch noch ein ganz anderes Talent zeigen:
Für "Ene Mene Bu", eine neue Serie des ARD KiKa, komponierte sie die komplette Musik. Und für den kinderfilm "Mia und der Minotaurus" (Teilnehmer Max-Ophüls-Festival 2012) komponierten und produzierten Phrasenmäher den Abspannsong.

Und dann begann die Band auch noch mit einem weiteren Nebenprojekt: Heimathiebe.
Aufgrund der vielfältigen Live-Eindrücke entstand die Idee, über Städte ihrer Tourneen Lieder zu singen. Im Zentrum sollten dabei jedoch einmal nicht die positiven Seiten der Städte stehen. Für jede Stadt wurde schließlich ein musikalischer Stil und textlicher Aufhänger gefunden. Im Laufe des Jahres entstanden so 20 Stadthymnen aus denen die CD "Heimathiebe Vol.1" wurde. Diese ist jedoch kein Phrasenmäher-Album in bekannter Manier, sondern der Startschuss für das Projekt, die Deutschlandkarte zu vertonen. Daher hat sich die Band auch entschieden "Heimathiebe Vol.1" nicht zu veröffentlichen, sondern exklusiv über die Homepage und auf Konzerten zu vertreiben. Zu allen Hymnen wurden zudem kleine Live-Videos gedreht, für die der Blog www.heimathiebe.de entstand.

Und auch 2011 konnten mit Meinl und Sandberg erneut renommierte Partner im musikalischen Bereich gefunden werden.

Die Geschichte geht weiter - Das Jahr 2012

Obwohl das Konzertjahr 2012 die Band unter dem Motto "Live zu begreifen" erneut umfangreich durch Deutschland, sowie Österreich und Luxemburg führen wird, beginnen Phrasenmäher bereits in Zusammenarbeit mit Felix Gauder die Arbeit am nächsten Studioalbum.
Man darf also gespannt sein, was dieses Jahr alles von Phrasenmäher kommt.
Eines steht aber schon jetzt fest: die Geschichte geht weiter - auch beim SoundFeel 2012!